
Ich möchte meine Rolle im Beruf und Privatleben verlässlich und erfolgreich ausfüllen, aber die Anforderungen werden immer größer und anstrengender. Mein Kopf sagt mir „weiter, weiter, ich muss doch, ich kann doch nicht", aber mein Körper sagt „ ich kann nicht und ich will nicht".
Ich versuche genug zu schlafen und meinen Alltagsstress am verlängerten Wochenende und im Urlaub hinter mir zu lassen, aber ich fühle mich körperlich und geistig immer wieder total erschöpft und ausgelaugt.
Ich dachte, wenn ich „die Ärmel hochkrempel" und alles der Reihe nach abarbeite, schaffe ich es schon, aber so oft ich es auch versuche, ich fühle mich den Anforderungen in meinem Leben nicht mehr gewachsen.
Ich kann nicht mehr alles unter Kontrolle halten, ich habe meine Leben nicht mehr im Griff. Ich fühle mich so fremdbestimmt und hilflos. Seelen-Infarkt.

Ein Labyrinth aus
Angst,
Selbstzweifel,
Mutlosigkeit,
Niedergeschlagenheit,
und Erschöpfung
deckt uns zu wie die Dunkelheit.
Kein Weg ist zu erkennen.
Hindernisse lassen uns stolpern und fallen.
Der einfache Schritt zur Tür, zum Ausweg bleibt uns verwehrt.
Was bleibt sind Hoffnungslosigkeit und Resignation.
In diesem Dschungel
plötzlich ein kleiner Lichtschimmer.
Eine Halluzination?
Nein! Ein Licht, ein Schimmer Hoffnung.
Die Weite des Randes
wird sichtbar,
ich selber handlungsfähig,
kann gehen,
die Welt verändern.
Das Licht,
der auferstandene Christus,
gibt mir den Blick
auf den Weg frei.


Dazu also sind wir da
uns gefallen zu lassen
was du willst
für alle Menschen
dazu
uns Lichter aufgehen zu lassen
im Durcheinander von dem was hier und heute
gewollt durchgesetzt
und oft genug auch
erlitten wird
Hilf Gott
dass uns die Augen aufgehen
und das Herz weit wird
im Licht und im Vertrauen
auf deinen bleibenden Willen
der uns rettet von Lebensangst
Dein Licht das Vertrauen schafft
ist uns aufgegangen
im Mann aus Nazareth
Dein Wille ist in ihm Mensch geworden
allen Menschen zu gut
versöhnend
befreiend
Dein Wille geschehe

Heiligenbrot
Pane co´santi
25g frische Hefe
310ml lauwarmes Wasser
2 EL plus 1 Prise extrafeiner Zucker
Etwa 500 g Mehl
4 EL Olivenöl
60g Sultaninen
125g Walnusskerne, in große Stücke gehackt
1 TL Salz
1 TL gemahlener Pfeffer
1 Eigelb
2 TL Milch
Hefe, Wasser und 1 Prise Zucker in einer Schüssel gären lassen. In einerzweiten Schüssel Mehl und 2 EL Zucker vermischen. Die Hefe hinzufügen und alles gut verrühren. Etwa 10 Minuten kneten, bis man einen glatten, elastischen Teig erhält. Noch etwas Mehl oder Wasser zufügen, wenn nötig. Den Teig mit einem Tuch abdecken und etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
In einer Pfanne Sultaninen und Walnüsse im Öl bei schwacher Hitze anrösten, bis sie sich leicht verfärben. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Mit dem Salz und Pfeffer würzen.
Den Brotteig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und etwas flach drücken. Die Nussmischung dazugeben und behutsam unterkneten. Den Teig halbieren und zwei abgeflachte Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und an einem warmen Ort, mit einem Tuch abgedeckt, weitere 30 Minuten stehen lassen, bis die Laibe etwas aufgegangen sind.
Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eigelb und Milch verschlagen und die Brote damit bepinseln. Etwa 50 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Wenn man an die Unterseite klopft, sollte es hohl klingen. Warm oder auf Raumtemperatur abgekühlt servieren.



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