Zur Freiheit befreit

 

Gottes Wagnis mit mir

 

Zauberwort „Freiheit“,

das meinen Gedanken Flügel verleiht.

Frei sein von Zwängen und unliebsamen Pflichten,

frei sein von Bevormundung und Bindung an Autoritäten,

frei sein von Müssen und Sollen,

Frei sein …

 

Die Flügel meiner Freiheit tragen mich weit:

Weg von hier – doch wohin?

 

Frei sein, Neues anzupacken,

frei sein, Ordnung, Freiraum zu stiften,

frei sein, mich in Dienst nehmen zu lassen.

Frei sein von mir, frei sein für andere.

Frei sein …

 

Zur Freiheit bin ich befreit – durch Christus,

ja oder nein zu sagen – auch zu ihm.

Zur Verantwortung meiner Freiheit bin ich befreit,

zum Tun meiner Freiheit – in Liebe.

Freiheit, das ist Gottes Wagnis mit mir.

 

 


Der Bund

 

5. Mose 26,16-19

 

Der Grund das Gesetz zu halten: der Bund

 

Heute, an diesem Tag, verpflichtet dich der Herr, dein Gott, diese Gesetze und die Rechtsvorschriften zu halten. Du sollst auf sie achten und sie halten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele.

 

Heute hast du der Erklärung des Herrn zugestimmt. Er hat dir erklärt: Er will dein Gott werden und du sollst auf seinen Wegen gehen, auf seine Gesetze, Gebote und Rechtsvorschriften achten und auf seine Stimme hören.

 

Und der Herr hat heute deiner Erklärung zugestimmt. Du hast ihm erklärt: Du möchtest das Volk werden, das ihm persönlich gehört, wie er es dir zugesagt hat. Du willst auf alle seine Gebote achten;

 

er soll dich über alle Völker, die er geschaffen hat, erheben - zum Lob, zum Ruhm, zur Zierde -; und du möchtest ein Volk werden, das ihm, dem Herrn, deinem Gott, heilig ist, wie er es zugesagt hat.

 


„10“ Gebote – Jüdisch-Christlich

 

Einmal im Jahr das Sakrament der Versöhnung (Beichte) feiern – möglichst in der österlichen Zeit.

 

An jedem Sonntag die heilige Messe feiern.

 

Den Sonntag als Tag des Herrn feiern.

 

Am Freitag ein Opfer bringen.

 

Mindestens einmal im Jahr die Kommunion empfangen – möglichst in der österlichen Zeit.

 

Am Sabbat nichts Schweres tragen, d.h. z.B. kein Metall und sei es noch so klein wie Knöpfe, Sicherheitsnadeln oder Metallverschlüsse.

 

Am Sabbat kein Feuer machen, das bedeutet, auch keine Funken wie sie als Impuls für elektrische Schalter nötig sind.

 

Einmal im Jahr eine Wallfahrt machen – nach Jerusalem zum Pesach-Fest.

 

Milchprodukte und Fleischprodukte nicht im selben Topf kochen.

 

Nicht begehren was dem Nächsten gehört.

 


Challah

 

Die Challot (Challah) ist ein ganz spezielles Brot für Schabbatot (Sabbat) und jüdische Feiertage. Insbesondere heißt dies, dass das Rezept keine Milch verwenden darf. Der Grund hierfür ist, dass es sowohl am Schabbat als auch an den meisten Feiertagen als besondere Mitzwa gilt, Fleischgerichte zu essen. Die Challot sind in der Regel geflochtene Brote - wobei die Anzahl der „Zöpfe“ je nach Brauch variiert, und die Form je nach Anlass.


Challah mit Mohn

 

Zutaten: 500 g Mehl (und Mehl zum Formen), 1/2 Würfel frische Hefe (21 g), 1 TL Zucker, 200 ml lauwarmes Wasser, 1 Ei,50 ml Sonnenblumenöl, 1/2 EL Salz, Ei zum Bestreichen, 2 EL Mohnsamen
In das Mehl eine Mulde drücken, die Hefe hineinkrümeln, Zucker und etwas Wasser dazugeben. Die Zutaten in der Vertiefung zu einem glatten Vorteig verrühren und leicht mit Mehl bestäuben. An einem warmen Ort zugedeckt etwa 10 min gehen lassen. Das restliche Wasser mit Ei, Öl und Salz verquirlen. Zum Vorteig geben und alles zu einem glatten, glänzenden, geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt etwa 20 min gehen lassen.
Den Teig noch einmal durchkneten und in drei oder vier gleiche Teile schneiden. Jedes Teil zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, aus dieser einen dicken Zopf flechten und auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech heben. Zugedeckt noch einmal etwa 30 min gehen lassen. Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Challa mit Ei bepinseln und mit Mohn bestreuen. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 40 min backen.



Vanille Challah

 

Zutaten: 500 g Mehl (und Mehl zum Formen), 1/2 Würfel frische Hefe (21 g), 60 g Zucker, 2 TL Vanillepulver, 200 ml lauwarmes Wasser, 1 Ei, 50 ml Sonnenblumenöl, 1/2 EL Salz,

Glanzguss: 2 Eigelb, 1 TL Vanillepulver, 1/2 TL Zucker


In das Mehl eine Mulde drücken, die Hefe hineinkrümeln, Zucker und etwas Wasser dazugeben. Die Zutaten in der Vertiefung zu einem glatten Vorteig verrühren und leicht mit Mehl bestäuben. An einem warmen Ort zugedeckt etwa 10 min gehen lassen. Das restliche Wasser mit Ei, Öl und Salz verquirlen. Zum Vorteig geben und alles zu einem glatten, glänzenden, geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt etwa 2 Std. gehen lassen.
Den Teig noch einmal durchkneten und in drei oder vier gleiche Teile schneiden. Jedes Teil zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, aus dieser einen dicken Zopf flechten und auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech heben. Zugedeckt noch einmal etwa 30 min gehen lassen. Mit der Glanzguss-Mischung bepinseln.

Den Backofen auf 200° vorheizen. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 40 min backen.

 

 

 


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