Dass in der Kirche jetzt auch noch an den Stühlen gespart wird?
Wohl kaum, aber wir spüren sofort wie uns das Unerwartete und Unberechenbare aus dem Trott bringt.
Und wenn sich solche unvorgesehenen Ereignisse auch noch über die Erkenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung hinwegsetzen und den Rahmen der sicheren Naturgesetze verlassen erregen sie unsere volle Aufmerksamkeit. Wenn Geschehnisse die Grenzen unseres Verstands überschreiten, empfinden wir nicht selten Staunen und Ehrfurcht.
Kurz gesagt:
Wunder bewegen uns.
Welche Wunder haben eurer Leben bewegt? Wann hat euch zuletzt ein Wunder in Staunen und Ehrfurcht versetzt, eure Gedanken und Taten angeregt?
Wir möchten euch heute im wahrsten Sinne des Wortes dazu Bewegen euch von Wundern bewegen zu lassen und haben dazu an sieben Stellen der Kapelle einige Anregungen aufgebaut.
Wir laden jetzt ein, die ein oder andere Station zu besuchen. Es wird sicher nicht jeder alle Stationen besuchen können, aber dazu besteht am Ende des Gottesdienstes auch noch reichlich Gelegenheit. | |

Was ist an jenem Morgen des 9. April 30 geschehen?
Es muss etwas ungeheuerliches geschehen sein, ein Wunder das zum
Urknall, zur Begründung und Legitimation des Christentums wurde:
Jesus hat den Tod überwunden - und wer ihm folgt, dem wird dies auch gelingen.
„Für Wissenschaftler, die wissen und nicht glauben wollen, bleibt die
Auferstehung rätselhaft . Denn auch sie müssen erkennen, dass Petrus und viele andere Anhänger Jesu von dessen Auferstehung so überzeugt sind, dass Sie dafür sogar zum Sterben bereit sind. Erst die Auferstehung macht sie zu Christen. …
Als er noch lebte und verhaftet wurde, da sind sie geflohen …Doch nun, nach der Auferstehung, versammeln sie sich wieder, organisieren sich und ziehen missionierend umher."
Unser Glaube beruht auf diesem Wunder und lässt uns Grenzen akzeptieren, hinter denen es mehr gibt als wir verstehen können 
Herr, unser Glaube hat seinen Grund und Ausgangspunkt im Wunder der Auferstehung. Er lässt uns Grenzen akzeptieren, hinter denen es mehr gibt, als wir verstehen können.
Wenn uns Wunder begegnen, dann sind sie nicht nur unerwartet, eine hervorstechende Eigenschaft der Wunder ist, dass sie unser Leben im besten Sinne bereichern. Das gilt nicht nur für die spektakulären Ereignisse, die durch die Medien gehen, sondern besonders für die kleinen Wunder:
- dass mein Kind ganz unerwartet den Ausbildungsplatz bekommen hat, den es sich so sehr gewünscht hat,
- dass mein Kollege nach schwerer Krankheit entgegen allen Erwartungen an seinen Arbeitsplatz zurückkehren konnte.
- dass es mir doch noch gelungen ist, eine alte Schulfreundin wiederzufinden, die ich so lange vermisst hatte oder
- dass sich meine Geschwister nach all den Jahren doch versöhnt haben.
So bitten wir dich, lass uns die Wunder in unserem Leben erkennen, lass uns staunend, ehrfürchtig und froh davorstehen.
Aus unserem Glauben heraus lass uns immer wieder Mut und Stärke gewinnen, damit auch durch unseren Beitrag Wunder möglich 






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