Vertrauen ist der Anfang von allem.
Vertrauen ist ein Grundbedürfnis.
Vertrauensmissbrauch von Vorbildern wiegt besonders schwer.
Misstrauen kann auf Misstrauen führt nicht heilen.
Wer misstrauisch ist, dem wird kein Vertrauen geschenkt.
Vertrauen muss gegenseitig sein.
Lügen ist menschlich.
"Notlügen" benutzt jeder.
Vertrauen im Glauben hilft uns unser Leben zu leben. 
Die Ehrlichkeit meines Vaters war mir manchmal etwas peinlich.
Wenn während einer Bahnfahrt beispielsweise kein Schaffner kam, um seine Karte zu
entwerten, lief er durch den ganzen Zug, bis er den Zuständigen fand. Hatte ihm eine
Kassiererin zu viel Geld herausgegeben, brachte er es zurück. Und wenn er nur den
geringsten Zweifel hatte, ob ein Telefonat dienstlicher Natur war, zahlte er es
selbstredend privat. Das glaubte er seinem christlichen Glauben schuldig zu sein.
Manchmal belächelte ich ihn dafür, aber inzwischen bin ich für jeden dankbar, auf dessen
Ehrlichkeit ich mich verlassen kann. zu viel muss ich lesen von anonymen Spenden,
schwarzen Konten, Koffern voller Bargeld – welch unsoziale Mentalität der
Selbstbedienung, was für ein Wertedefizit!
Glaubt man gerichtsnotorischen Waffenhändlern, dann dient dieses Tricksen, Bestechen
und Absahnen der "Landschaftspflege". Wie bitte? Wer möchte denn in einer solchen
seelenlosen Landschaft leben, in der die frostige Atmosphäre des Mittelalters herrscht?
Ich sehne mich nach einem Land, in dem Vertrauen und Glaubwürdigkeit gedeihen.
Ich suche die Nähe von Menschen, die ihre Maßstäbe nicht am Haben sondern am Sein
ausrichten.
Heute lächele ich über meinen Vater eher Wehmütig. Und ertappe mich dabei, dass ich
selbst sage: " Sie haben mir zu viel rausgegeben…."
Hinrich C.G. Westphal 
Jesus geht auf dem See - Hilfe für den sinkenden Petrus
Und sogleich nötigte er die Jünger, in das Boot zu steigen und ihm an das
jenseitige Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmengen entlassen habe.
Und als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er für sich allein auf den Berg, um zu beten. Als es aber Abend geworden, war er dort allein.
Das Boot aber war schon mitten auf dem See
Und als die Jünger ihn auf dem See einhergehen sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Es ist ein Gespenst! Und sie schrien vor Furcht.
Sogleich aber redete Jesus zu ihnen und sprach: Seid guten Mutes! Ich bin es. Fürchtet euch nicht!
Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? Und als sie in das Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die aber in dem Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!
und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen. Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, indem er auf dem See einherging. Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! 
"...Es geht beim Glauben, um es kurz zu sagen, um einen Akt des Vertrauens. Und das ist ein
durchaus verständiges Tun: wir verstehen, was wir glauben. Aber es ist gleichzeitig mehr als ein rationales Tun: Wir lassen uns im Glauben - erneut wie in der Liebe! - auf etwas ein, das mehr ist als Vernunft. Kann ich gegenüber jener geheimnisvollen letzten Wirklichkeit, die zugleich die erste ist und die wir mit dem Namen «Gott» bezeichnen, überhaupt eine andere Haltung einnehmen? Wir sehen Gott nicht. Er ist nicht evident, er ist nicht greifbar. Wäre es anders, wäre er nicht Gott. Diese letzte Wirklichkeit kann nur auf Vertrauen hin angenommen werden: dass ich mich unbedingt darauf einlasse, als ganzer Mensch mit allen Kräften meines Geistes, dass diese allerletzte und allererste Wirklichkeit, die auch den ersten Wasserstoffatomen vorausgeht, existiert und mir etwas Entscheidendes für mein Leben und Sterben zu sagen hat. So ist Glaube zugleich ein Akt des Erkennens, des Wollens und des Fühlens ein grundlegendes Vertrauen gegenüber Gott selbst, das ein Fürwahr-Halten von bestimmten Wahrheiten durchaus einschließt."
Hans Küng 


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